Blog zum Studiengang Web Content Management

24.7.06

Sommer in Leipzig: Teil 1

Brause statt Caipirinha

Wir Deutschen haben es in diesem Jahr ziemlich schwer:


In den ersten fünf Monaten des Jahres 2006 war es so kalt in Deutschland, dass wir nicht ganz sicher waren, ob die Wissenschaftler mit ihren Theorien zur weltweiten Klimaerwärmung Recht behalten würden. In Leipzig war es so eisig, dass man zeitweise glaubte, an der Grenze zu Sibirien zu wohnen. Sehnsüchtig wünschten wir uns in ferne, sonnige Länder, und lagen in unseren Phantasien mit einem Cocktail, aufwendig mit einem Schirmchen verziert, am goldgelben Strand.


Passend zur Fußball-WM wechselte das Regenwetter in herrlichsten Sonnenschein. Es ist auch sehr viel einfacher einen Ball zu treffen, wenn man nicht ständig den Regenschirm der gegnerischen Mannschaft im Gesicht hat.


Doch was machen wir Deutschen? Wir führen endlose Debatten darüber, ob wir kurzärmlige Hemden im Büro tragen dürfen und ob wir hitzefrei bekommen, wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen.


Mein Tipp:
Wenn wir nicht als das jammernde Völkchen gelten wollen, sollten wir einfach den Wunsch nach Caipirinha gegen eine kalte Brause am See tauschen. Zu empfehlen ist die Surfschule All-on-seaam Schladitzer See im Norden Leipzigs. Neben kalten Getränken und coolen Leuten hat man hier die Gelegenheit einen Surfschnupperkurs zu buchen, oder einfach nur in das kühle Nass (momentan 24,5 Grad Wassertemperatur) zu springen.